Im Schwarzwald geboren und aufgewachsen. Schule, Musikverein, erste Schritte in diversen Band-Projekten. Ende der 80er Jahre ein Jahr Profimusiker auf Zeit (beim Luftwaffen Musik Korps/Karlsruhe). Nicht zuletzt dadurch die Entscheidung zum Berufsmusiker.

1989 bis 1994 Studium in Bern/CH an der Swiss Jazz School bei Andy Scherrer,- eine gute Basis um weiter zu arbeiten. Die ersten Möglichkeiten mit professionellen Bands auf Tour zu gehen, ergab sich 1992 mit dem amerikanischen Bluesurgestein Sidney Guitar Crusher Selby. Damals von der Cadillac Blues Band aus Freiburg begleitet - durch dieses Projekt den Blues zu spielen und zu leben gelernt. Später gemeinsam mit Guitar Crusher quer durch Deutschland, um mit Bluesbands aus Dortmund oder Berlin zu konzertieren. Schließlich wurde die Tübinger "Black Cat Bone" zur Begleitband von Guitar Crusher. Die bereits zehnjährige Zusammenarbeit mit dem Blues-Sänger führte auf unzählige Bühnen in halb Europa. Dadurch Konzerte und Aufnahmen mit internationalen Stars, wie z,.B. Ricky Lawson, Calvin Owens oder Alvin Lee, etc.

Bestandene Diplomprüfung in Bern. Erster Kontakt zum Konstanzer Musiker Jürgen Waidele. Die Bodenseeregion wurde zur 2. Heimat. Mitglied bei Waideles Conversation. Kult-Band mit funkigen Eigenkompositionen des Bandleaders in einer Qualität die ihres gleichen sucht. Weitere Band: Das Golden Four Quintet eine Tanz- und Partyband, - in dieses Genre hatte ich nie Ambitionen einzusteigen! - doch mit Golden Four öffneten sich musikalische Horizonte - mindestens so wichtig wie das Studium. Die Anforderungen, über alle denkbaren Musikstile zu solieren, die stilistische Flexibilität, - mit dennoch persönlicher Note! - führten dazu, dass Sopran-, Alt- und Tenorsaxophon gleichberechtigte Positionen bekamen.

CD Produktionen mit verschiedenen Bands, und Musikern wie Franco Ambrosetti und Peter Herbolzheimer im Jazz-, oder dem (EX-Rolling Stone) Mick Taylor im Bluesrock-Bereich folgten.

Januar 1998 erstes Zusammentreffen mit dem amerikanischen Saxophonisten Bob Malach - ich bewundere sein Spiel schon lange -. Viele, viele gemeinsame Stunden in Zürich und New York, zeigte er mir seine Art zu arbeiten. Riesige Motivation, nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern weiter zu arbeiten! Ein gemeinsames Lehrwerk ist in Arbeit.

Studiojob im In- und Ausland, von österreichischen Schlager- bis zu polnischen Pop-Produktionen. Masterclass Workshop bei Joe Lovano.

Außerdem temporäre Zusammenarbeit mit: Joo Kraus, Ack van Rooyen, Nikolas Simion, Peter Herbolzheimer, Florian Silbereisen, Tom Novy, Nubya, Göla, Sandra Studer, Maya Brunner, Polo Hofer, Lokua Kanza, So Kalmery, Henri Dikongué, Wolfgang Haffner, James Moody, Thomas Stabenow, Bert Joris, Jason Wright...

 

Presse

Badische Zeitung: 03.12.05
...wie am Donnerstag, als Sänger und Pianist Jürgen Waidele und Saxophonist Arno Haas die Bühne schlichtweg zum Beben brachten...und Arno Haas am Saxophon, einer der Besten seines Fachs. In jeden Stil steigt er mit schmiegsamen Phrasen vielseitig perfekt ein und macht das Ganze erst richtig zu einem Erlebnis aus Rhythmus und Intensität.

WOM (Tuttlingen): 25.02.04
...Arno Haas, genialer Saxophonist, versteht es, einfühlsam Stimmungen zu erzeugen, etwa als er für die Ballade "It will stay forever" sein Sopransaxophon auspackt. Mal entlockt er seinem Instrument weiche, glasklare Töne, mal legt er fetzig mitreißende Soli hin...

Südkurier: 06.10.03
...Arno Haas bläst das Tenorsaxofon souverän und voller prickelnder Klangpracht. Seine Chorusse sind ausgereift und seine Tonfärbung tief im Blues verankert...

Acher-und Bühler Bote: 3.6.02
...der Schramberger Saxophonist Arno Haas, der mit brillanter Virtuosität, technischer Perfektion und sensiblem Feeling par excellence glänzte...

Südkurier: 2001
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.. über Arno Haas muss eigentlich nichts mehr gesagt werden...

Südkurier: 2000
...improvisierte er sich lässig durch die Geschichte des Jazz: mal balladesk-ruhig, mal easy-listening-mäßig und immer wieder postboppig wie Coltrane...

Schwäbische Zeitung: 2000
...ein besonderes Klangerlebnis. Arno Haas verzauberte die Zuhörer mit dem unbeschreiblich faszinierenden Sound seines virtuos gehandhabten Sopransaxofons. Der Solist spielte das Instrument mit souveräner Perfektion...

Schwäbische Zeitung: 1999
...Saxophonist Arno Haas entlockt seinem Instrument ungeahnte Töne - mal zartschmelzend, mal wie das Nebelhorn der Titanic...

Schwäbische Zeitung: März 1998
...zart angedeutet durch die subtilen Saxophon-Improvisationen von Arno Haas...

Südkurier: November 1998
...den hochenergetischen Soli von Saxophonist Arno Haas...

Jestetter Zeitung: Dezember 1998
...phantastische Solo-Parts...

Schwarzwälder Bote: Januar 1997
...schon setzt das Bläserduo, der Saxophonist Arno Haas und der Trompeter Rüdiger Ruf an - mit hitzigen Riffs und klanggewaltig, als stünde eine halbe Bigband dahinter...

Südkurier: Mai 1995
...und Arno Haas weckte mit seinem Tenorsaxophonspiel mehr als einmal Erinnerungen an Joe Henderson. Dabei hielt er immer die Balance zwischen kraftvollen und lyrischen Teilen in seinen Soli...

Neue Westfälische: November 1994
...das bluesige Saxophon von Arno Haas, das mehr hergab als manche komplette Bläsersection...